Veränderung

Die Friedenskirche verändert sich. Unsere Gottesdienste werden sich dadurch verändern. Unser Gemeindeleben wird sich verändern. Macht uns das Angst?

Als kleine Anregung dies:

„Ein Strom wollte durch die Wüste zum Meer. Doch so schnell er auch in den Sand fließen mochte, seine Wasser wurden dabei aufgesogen und verschwanden. Da hörte er eine Stimme, die aus der Wüste kam und sagte: „Der Wind durchquert die Wüste, und der Strom kann es auch. Du musst dem Wind erlauben, dich zu deinem Bestimmungsort hinüberzutragen.“
„Aber wie soll das zugehen?“
„Indem du dich von ihm aufnehmen lässt.“
„Aber kann ich nicht derselbe Fluss bleiben, der ich jetzt bin?“
„In keinem Fall kannst du bleiben, was du bist“, flüsterte die geheimnisvolle Stimme. „Was wahrhaft wesenhaft an dir ist, wird fortgetragen und bildet wieder einen Strom“
Und der Fluss ließ seinen Dunst aufsteigen in die Arme des Windes, der ihn willkommen hieß, sachte und leicht aufwärts trug und ihn, sobald sie den Gipfel des Gebirges erreicht hatten, wieder sanft herabfallen ließ. Schöner und frischer als je zuvor.“

(Die Psychotherapeutin Luise Reddemann, nach einer alten Sufi-Weisheit)

So bitte nicht!

Ich freue mich, dass unser Blog so gut angenommen wird. Die Zahl der Besucher übersteigt seit zwei Wochen täglich die Marke von 120. Am heutigen Tage sogar die 400!

Als Administrator dieses Blogs muss ich jeden Kommentar explizit genehmigen. Ich habe bisher jeden (!) Kommentar zugelassen. Das soll auch in Zukunft so bleiben.

Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass die vielen Leute, die diesen Blog lesen nicht an Vorwürfen interessiert sind, die sich auf einzelne Personen, insbesondere Personen aus der Gemeindeleitung beziehen. Der Sinn dieses Forums ist die offene, namentliche und faire Veröffentlichung von Meinungen, Fragen, Anregungen etc. Die Gemeindeleitung nutzt diesen Blog ausserdem zur schnellen und aktuellen Information über die Kirchenrenovierung.

Persönliche Angriffe auf einzelne Personen werde ich zukünftig nicht mehr zulassen bzw. umgehend löschen. Blog-Einträge sind -wie Briefe auch – justiziabel.

Ich werde einem pöbelhaften Umgang, wie ihn etliche Renovierungsgegner in der letzten Gemeindeversammlung gezeigt haben, hier kein Forum bieten!

Dr. Alexander Horch

„Das Ergebnis kann sich sehen lassen“

Folgender Brief erreichte die Friedensgemeinde kürzlich:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind zwar keine Gemeindeglieder der Friedensgemeinde, doch besuchen wir seit Jahren Konzerte in Ihrer
Kirche. In diesem Zusammenhang hörten wir von Ihren Renovierungsplänen und den teilweise heftigen Begleitdiskussionen. Neugierig geworden, was Sache ist, verfolgten wir Ihre hervorragende Präsentation im Internet.
Beeindruckt hat uns die gründliche Vorbereitung des Projekts. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Heraus kam keine radikale Modernisierung, sondern eine gelungene Verbindung von Tradition und Moderne. Das nun vor der Realisierung stehende Konzept ist in sich schlüssig. Natürlich kann man im Detail anderer Auffassung sein, doch sollte man ein von den Verantwortlichen sorgfältig erarbeitetes Gesamtkonzept nicht mit einer unsinnigen Detaildiskussion zerpflücken. Die Summe aller Details gibt bekanntlich noch lange kein schlüssiges Ganzes.
Die Verantwortlichen haben sich jahrelang mit großem Engagement für dieses Projekt eingesetzt. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung. Lassen Sie sich nicht entmutigen und bringen Sie das Vorhaben wie geplant, zu einem guten Ende.
Der Friedensgemeinde wünschen wir, dass sie nach den heftigen Diskussionen ihrem Namen in einem behutsam renovierten Gotteshaus wieder alle Ehre macht.
Mit freundlichen Grüssen

Marianne und Manfred Klepser
74366 Kirchheim a.N.

Wir sparen weiter!

Auch am Samstag den 26. Februar werden wir wir in Eigenleistung einige der anstehenden Arbeiten in der Friedenskirche erledigen. Diesmal wird es laut, denn die Bodenfliesen werden entfernt, damit Platz geschaffen wird für eine lange ersehnte Fussbodenheizung.

Damit sparen wir der Gemeinde doppelt: Wir sparen Handwerkerleistungen, die somit gar nicht bezahlt werden müssen, und bekommen von der Pflege Schönau die entsprechenden Arbeitsstunden sogar vergütet. Dadurch senken wir den Eigenanteil der Friedensgemeinde am Umbau um einige Zehntausend Euro!

Noch einmal herzlichen Dank an alle fleissigen Helfer des letzten Samstags. Es geht weiter! Vieles wird noch auf ähnliche Weise erarbeitet in den nächsten Monaten. Zum Beispiel wird das fürchterliche Knarren der Bodendielen auf den Emporen (das wirklich jeden störte) durch Eigenarbeit behoben werden. Das dauert aber noch.

Wer die gute Stimmung, das gute Essen und den Stolz in den staubbedecken Gesichtern aller Helfer am letzten Samstag sah, der wird sich sicher sofort anmelden wollen. Das geht. Bitte einfach auf der Homepage nachschauen und an Herrn Ehrenberg schreiben.

Es gibt einen Beschluss – so ist die Sachlage

So ist die Sachlage:
weil wir wollen, dass für alle größtmögliche Klarheit herrscht

Der Bauausschuss der evangelischen Stadtsynode hat am 16. September 2009 mit großer Mehrheit dem von den Ältestenkreisen der Friedensgemeinde vorgeschlagenen Renovierungskonzept in seiner Gesamtheit und ohne weitere Bedingungen (z.B. Bestätigung durch Gemeindemehrheit) zugestimmt. Dieser Beschluss ist formell der entscheidende Beschluss im mehrjährigen Planungs- und Schlichtungsverfahren.
Auf ihm beruhen alle weiteren Schritte seit September 2009:

  • Weitere Detailplanung
  • Bauantrag
  • Baugenehmigung und Baufreigabe
  • Ausschreibung der Gewerke und Auftragsvergabe
  • Beginn der Bauarbeiten und Eigenleistungen:
    • Ausbau der Kirchenbänke und Verwertung durch den Talhof
    • Demontage der Prinzipalien
    • Demontage des Windfangs
    • Abschlagen der Bodenfliesen
    • Abbruch der Altarstufen
    • Aufbau des Stufenmodells

Die begonnen Arbeiten in der Kirche sind somit durch den Beschluss des Bauausschusses vom September 2009 vollständig gedeckt.

Dieser Beschluss des Bauausschusses war das Ergebnis einer weiteren Schlichtungsrunde zwischen Befürwortern und Gegnern der Renovierungspläne. Es war die insgesamt vierte Schlichtungsrunde seit Januar 2009. Das Verfahren vor dem Bauausschuss der Stadtsynode war von den Vertretern der Initiativen erstritten und durchgesetzt worden. Bis heute jedoch wird das Ergebnis dieser Beratungen von den Initiativen nicht akzeptiert.