Was jetzt passiert?

Die Staubwolken sind verflogen, jetzt beginnen die vorbereitenden Arbeiten für den Aufbau des Stufenmodelles und die Führungen mit den verschiedenen Gemeindegruppen. Vieles will hier überlegt werden, denn es geht beileibe nicht nur um das Stufenmodell. Wer sich die Webseite ausführlich angesehen hat weiss längst: Die Renovierung der Friedenskirche ist ein Gesamtkonzept, das sich durch die ganze Kirche zieht, vom Haupteingang bis hinauf auf die Orgelempore.
In den nächsten Wochen entsteht hier etwas Einmaliges: eine Vorschau auf das, was wir eigentlich erst in einem Jahr sehen können. Dies braucht viel Vorbereitung: Zu allererst einmal die Absicherung der Baustelle. Die ehemaligen Heizungsschächte liegen offen und müssen gesichert werden, damit sich niemand verletzt.
Alle wichtigen Aspekte der geplanten Renovierung sollen zu sehen sein und müssen einfach (preiswert) aber auch ausreichend genau dargestellt werden. Beleuchtung und vieles Andere ist dazu zu überlegen.
Freuen Sie sich auf die Baustellenführungen, es gibt wohl niemanden, der nicht äußerst gespannt darauf ist!

Die Termine werden baldmöglichst bekannt gegeben. Bleiben Sie (inter)aktiv!
Ihre Friedensgemeinde Handschuhsheim.

In eigener Sache

Bedingt durch Urlaub kann es in dieser und der nächsten Woche zu Verzögerungen bei der Freischaltung von Kommentaren kommen. Wir bitten dies zu entschuldigen.

Ohnehin scheinen die meisten Friedenskirchler im Urlaub zu weilen. Sehen sie selbst:

Insgesamt wurde der Blog bereits 6410 mal aufgerufen. Statistisch  hat also jedes Gemeindeglied einmal hineingeschaut. Statistisch. So viele machen also die Friedensgemeinde aus.

Wir wünschen einen guten Start in die Passions- und Fastenzeit und möchten auf die ökumenischen Passionsandachten hinweisen, die mittwochs um 19.00 in der St. Vituskirche stattfinden.

Persönlich möchte ich hinweisen auf die Fastenaktion der Evangelischen Kirche, die vorsieht, in den nächsten sieben Wochen etwas bewusst zu lassen oder bewusst zu tun. Alle Menschen, auch diejenigen, die ganz anders empfinden, ernst zu nehmen, als Menschen zu akzeptieren und wie unter Christen anzunehmen zu behandeln. Auch vor und während einer Gemeindeversammlung zur Kirchenrenovierung. Ich zähle auf Sie!

Jetzt ist sie wirklich leer

Weil am 5. März die Container übervoll waren, traten am heutigen Faschingsdienstag noch drei fleissige Helfer an, den letzten von über einem Dutzend Container mit Abfallholz zu füllen.

Eine tolle Leistung! Man erinnere noch einmal daran, dass es Zweifler gab, ob überhaupt genug Leute zusammenkommen, die so viele Stunden ihrer freien Samstage dafür aufwenden. Wie schön, dies eindrücklich widerlegt zu haben!

Diese Gemeinde ist stark!

Ein Weinberg

Viel ist geschrieben worden in den letzten Jahren über die ‚Stufenanlage‘ in der neuen Friedenskirche. Sie wurde schon viel geheissen: Treppe, Chortreppe und was nicht noch alles.

Dabei wurde nur von Wenigen wirklich wahrgenommen welche starken Veränderungen der ursprüngliche Entwurf aus dem Jahr 2007 inzwischen erfahren hat. Die Predigtkanzel wurde von der Seite (wieder) in der Mittelachse vorgesehen. Dass aber die Stufenanlage selbst über die vielen Monate der Planung, Schlichtungen und Diskussionen viele Veränderungen erfahren hat ist weniger bekannt.

Dieser Prozess hat letztlich zur starken Geschlossenheit der großen Mehrheit des Ältestenkreises geführt. Diese Geschlossenheit war für uns anfangs nicht selbstverständlich. Leider haben große Teile derjenigen, die uns heute laut kritisieren diese Veränderungen nicht merklich wahrgenommen, noch konstruktiv mit uns diskutieren wollen.

Was aber wichtiger ist: Der Entwurf wie er heute vorliegt und in wenigen Wochen der Gemeinde als 1:1 Modell vorgestellt werden wird, ist mitnichten eine Treppe! Ausser vielleicht in dem Sinne, dass man natürlich (auch) auf ihr eine Höhe überwinden kann. Ein weitaus besseres Bild der so inzwischen veränderten Stufenanlage ist das des Weinbergs.

Nicht nur bildlich, sondern auch biblisch ist dies ein wunderbares Bild: Die Gemeinde blickt gleichsam auf den Weinberg Gottes. Gibt es ein besseres Bild in einer Landschaft, die auch stark vom Weinbau geprägt ist?

Sehen Sie selbst.


Die leere Kirche denken…

…diesen Gedanken formulierte die Architekten AG bei der Vorstellung ihres Entwurfes vor der Jury des im Jahre 2007 ausgelobten Wettbewerbes. So ist ihr Konzept entstanden: Sie haben sich die Kirche leer vorgestellt, um sie dann – streng anhand der von der Gemeinde aufgestellten fünf Thesen – Schritt für Schritt wieder zu füllen.

Den ersten Schritte haben wir heute beendet: Durch die perfekt organisierten und in fröhlicher und fleissiger Stimmung durchgeführten Eigenleistungs-Samstage ist die Kirche nun (beinahe) leer. Die Wirkung ist gewaltig! Wenn Ende März die Baustellenbesichtigungen beginnen, bei denen auch das 1:1 Modell der Stufenanlage zu sehen sein wird, dann wird jeder die Gelegenheit haben diesen wunderbaren, nun langsam frei geschälten Kirchenraum auf sich wirken zu lassen.

Man mag zu den alten Kirchenbänken stehen wie man will – sie haben den Raum im wahrsten Sinne des Wortes ‚verstellt‘. Jeder Besucher bestätigt uns dies.

Weitere Fotos finden Sie auf der Webseite.