Die nachösterlichen Wochen sind besondere Wochen. Denn sie gehören der Jugend.
Unsere katholischen Geschwister feiern die Erstkommunion. Wir gehen in unseren evangelischen Gemeinden auf die Konfirmationen zu. Es war beeindruckend und beglückend, unsere Jugendlichen zu erleben, wie sie Mitte April den Gottesdienst von Anfang bis zum Ende, vom musikalischen Vorspiel über die Begrüßung, Predigt und Segen bis zum musikalischen Nachspiel gestaltet haben. Ausdrucksstarke Sätze. Mal suchend, mal dankbar für ihre Zeit im Konfi-Unterricht, mal fordernd und meinungsstark standen sie da vor der reichlich versammelten Gemeinde und taten ihre Deutung der Zehn Gebote kund, präsentierten ihren Glauben in selbst formulierten Texten.






Wie oft werden Urteile über die Jugend gesprochen, werden sie negativ betrachtet: zu viel am Handy, zu verwöhnt, zu bequem, zu unpolitisch und glaubensfern. In der Konfi-Zeit erleben wir als Pfarrerinnen und Pfarrer und auch als Gemeinden das Gegenteil. Mich erfüllt es mit Freunde, Respekt und auch Stolz, dass wir diese jungen Menschen begleiten dürfen, dass wir mit ihnen wichtige Lebensfragen besprechen und nach Antworten suchen dürfen. Nicht alles ist fertig. Vieles bleibt offen. Und perfekt sind sie sicher auch nicht. Aber heiter, fröhlich, engagiert und zugewandt. Sie sind Segen für die Welt. Und wir dürfen uns freuen, dass diese nachösterlichen Wochen Segenswochen sind. Wochen, in denen wir sie segnen werden als geliebte Kinder Gottes, als geliebte und wertvolle Glieder am Leib Christi. Was für ein Fest.
An den ersten beiden Mai-Wochenenden werden nun die festlichen Konfirmationen gefeiert.
Den Auftakt macht ein Abendmahlsgottesdienst am 1. Mai um 19 Uhr in der Friedenskirche.
29 Konfirmand:innen werden am Samstag, den 2. Mai um 11 Uhr in der Friedenskirche konfirmiert.
23 Konfirmand:innen folgen am Sonntag, den 3. Mai 10:30 Uhr ebenfalls in der Friedenskirche.
10 Konfirmand:innen schließen die Festwochen am 10. Mai um 10 Uhr in der Johanneskirche ab.
Wir freuen uns mit diesen beeindruckenden jungen Menschen zu feiern und wünschen uns sehr, dass laden ausdrücklich alle Gemeindeglieder zu diesen vier Gottesdiensten ein.