Heimathafen

Eine Woche Ijsselmeer geht für die 20 Jugendlichen der Friedensgemeinde zuende. Am Samstag erreicht der Zweimaster Strijd seinen Heimathafen Enkhuizen.

Vorher aber noch tolles Programm. Vor dem Start in Lemmer geht‘s erst mal an den Strand, das Volleyballnetz geschultert. Die Musikbox darf auch nicht fehlen. Danach geht‘s raus auf‘s Wasser. Seit gestern begleiten uns dabei auch die Werwölfe.

Kurz vor dem Heimathafen muss das Schiff noch geschrubbt werden. Vor allem das Salzwasser vom Wattenmeer soll abgespült werden.

Ein letztes Mal die Segel einholen und versorgen. Am Abend findet Skipper Klaasjan einen wunderschönen Liegeplatz für die Strijd, etwas abgelegen, kurz vor der Einfahrt in den eigentlichen Hafen. Perfekt für einen leckeren Grillabend in der Abenddämmerung. Inklusive Sprung ins Wasser in Klamotten.

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Rückenwind…

… tut gut und beruhigt den Magen, wenn das Schiff vorher eine Weile bei seitlichen Winden und Welle doch etwas geschaukelt hat – das haben die 20 Jugendlichen aus der Friedensgemeinde auf dem Ijsselmeer erlebt.

Unter wolkenlosem Himmel war die Fahrt am Morgen in Makkum an der Ostküste des Ijsselmeeres losgegangen. Nach einem Zwischenstop in Stavoren zum tanken und einkaufen frischte der nordwestliche Wind etwas auf, das Meer schimmerte grün und das Schiff schaukelte bei seitlichen Wellen mit mehr Schräglage als sonst. Für viele ein tolles Segelgefühl, manchen wurde ein bisschen flau in der Magengegend.

Als Skipper Klaasjan dann aber Kurs nimmt auf den Zielhafen Lemmer, haben wir Wind und Welle von hinten. An Deck macht sich entspannte Stimmung breit.

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Gegenwind…

…gab‘s nur kurzzeitig auf der Segeltour von 20 Jugendlichen aus der Friedensgemeinde. Ansonsten brachten nordwestliche Winde die „Strijd“ zügig aus dem Wattenmeer wieder zurück ins Ijsselmeer.

Blauer Himmel über uns bei der Abfahrt aus dem Watthafen von Terschelling. Segel setzen, das läuft mittlerweile fast schon routiniert.

Wenn die vier Segel endlich stehen und das Schiff läuft, ist an Bord viel Zeit und Platz für jede Art von Kreativität. Mit hohem Sucht-Faktor dabei: Freundschaftsbänder knüpfen.

Auch auf dem Wasser kann‘s mal Stau geben. Vor der Schleuse Kornwerderzand im „Abschlußdeich“ müssen wir zweieinhalb Stunden auf die Durchfahrt warten. In der Schleuse dann Zentimeterarbeit der Skipper.

Mit lesen, knüpfen, quatschen oder schlafen vergeht die Zeit wie im Flug. Auf der anderen Seite der Schleuse heißt es dann: Anker werfen (wobei es im flachen Wasser bei milden Winden reicht, die Strijd in den Wind zu drehen und die beiden Seitenschwerter runterzulassen) und dann: Sprung ins Wasser.

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Segel setzen…

… das ist an jedem Morgen der erste große Job für die 20 Jugendlichen aus der Friedensgemeinde, die gemeinsam eine Woche über das Ijsselmeer segeln.

Am dritten Tag sind wir raus aufs Wattenmeer hinter den westfriesischen Inseln. Ziel die Insel Terschelling. Sobald wir raus sind aus dem Hafen gilt es, die vier Segel der Strijd zu setzen. Großsegel und Fock, dazu das Besan-Segel im Heck und vorne das Segel über dem Klüverbaum, der dafür heruntergelassen wird. Heute hat uns der Wind aus Südwest recht schnell über das Mittagshochwasser geschoben.

Früher als geplant erreichen wir schon den Watthafen von Terschelling.

Viele andere Schiffe laufen in den Hafen ein. Wir liegen mit mehreren anderen Traditionsschiffen im Päckchen. Da werden schnell Kontakte geknüpft und neue Freundschaften geschlossen. Einige von uns haben viel Spaß beim Cup-Song auf dem Nachbarschiff mit den Jungs und Mädchen aus der Jugendabteilung des Duisburger Segelclubs.

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Leinen los!

20 Jugendliche aus der Friedensgemeinde unternehmen in der ersten Ferienwoche eine Segelfreizeit auf dem Ijsselmeer in Holland. Auf dem Traditionsschiff „Strijd“ sind sie mit ihren vier Teamern am 1. August nachmittags in Enkhuizen in See gestochen.

Morgens um 8 waren wir in Handschuhsheim gestartet. Mit dem Bus Richtung Nord-Osten, dem Meer entgegen.
Skipper Klasjan und die beiden Matrosinnen Nicole und Julia empfingen die Gruppe an Bord der Strijd. Und weil die Spätnachmittagssonne so herrlich schien und ein gleichmäßiger Nordwester wehte, wurde spontan entschieden, nicht erst am nächsten Tag loszusegeln, sondern sofort. Ein Zwei-Stunden-Törn in der Abendsonne, einmal übers Meer von Enkhuizen nach Urk. Und ohne große Segeleinführung lernten die Handschuhsheimer Jugendlichen schnell, wo es anzupacken gilt auf so einem Segelschiff.

Die richtige Segeleinführung durch die beiden Matrosinnen gab‘s dann erst am Dienstagmorgen. Davor war aber erst mal Strandzeit. Beim Volleyball können viele mitmachen, ein paar wagen sich ins halbwegs warme Meer (das im übrigen nicht salzig ist), die anderen genießen es, einfach im Sand zu sitzen, ein Buch in der Hand und ab und zu ein Blick aufs Meer.

Nachdem der Wind auf Südwest gedreht hatte, ging die Fahrt am Dienstag nach Nordwesten zum nördlichen Deich übers Isselmeer, dort durch die Schleuse und unter der Autobahn weg. Und dann gleich in den Watthafen Den Oever. Jetzt liegt die Nordsee mit ihrem Wattenmeer hinter den westfriesischen Inseln vor uns.

Und dann: So ein Sonnenuntergang!

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