Geschenktipp: Die Posaunenchor-CD wird neu aufgelegt!

 

Posaunenchor CD Titel

Eine gute Nachricht für alle Freunde unseres Posaunenchores: Die im letzten Jahr aufgenommene CD „Weihnachtliche Bläserklänge“ wird jetzt neu aufgelegt. Ab dem ersten Advent kann man sie käuflich bei folgenden Stellen erwerben: 

• Bücherstube an der Tiefburg, Dossenheimer Landstraße 2, 69121 Heidelberg

• Hofladen Lenz, Gewann Fischpfad 4, 69121 Heidelberg

• Hofladen Schlicksupp, Wiesenweg 35, 69121 Heidelberg

• Gemeindebüro Friedensgemeinde, An der Tiefburg, 69121 Heidelberg

• Zusätzlich wird sie sonntags von Mitgliedern des Posaunenchores nach den Gottesdiensten in der Friedenskirche verkauft. Die liebevoll gestaltete CD ist sicher ein tolles Weihnachtsgeschenk! 

Posaunenchor CD Hülle

 

 

Ökumenische Abendveranstaltung zur Flüchtlingskrise

„Wir schaffen das“ — Wer soll das schaffen und wie?

Friedhelm Hengsbach (SJ) zu Gast in der Friedensgemeinde

„Flüchtlinge in Deutschland: ‚Wir schaffen das!‘ – Wer soll das schaffen, und wie?“ – das ist die Überschrift über einer ökumenischen Abendveranstaltung mit den bekannten Sozialethiker Friedhelm Hengsbach aus Ludwigshafen. Ursprünglich wollte Pater Friedhelm Hengsbach zu diesem Thema beim Männersonntag Mitte Oktober in der Friedenskirche predigen. Auf Grund eines fehlerhaften Termineintrags kam es jedoch nicht dazu.

Wegen der hohen Aktualität haben wir Friedhelm Hengsbach gebeten, im Rahmen einer ökumenischen Abendveranstaltung in der Friedenskirche das Thema zu erörtern und es im Gespräch zu vertiefen.

Hengsbach neuDer Jesuit Friedhelm Hengsbach ist ein bedeutender Sozialethiker und einer der kritischsten Köpfe der katholischen Kirche in Deutschland. Von 1985 bis zu seiner Emeritierung 2005 war er Professor für Christliche Sozialwissenschaft bzw. Wirtschafts- und Gesellschaftsethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Er leitete von 1992 bis 2006 das Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik. Seit 2008 lebt er in Ludwigshafen am Rhein und gehört der Jesuitenkommunität im dortigen Heinrich-Pesch-Haus an. Im Nachgespräch soll besonders die aktuelle Situation in Heidelberg zur Sprache kommen. Mitwirken werden daran Maria Herting von der Caritas und Christian Heinze aus dem Diakonischen Werk Heidelberg. Beide sind an verantwortlicher Stelle im Sozialdienst der Flüchtlingseinrichtungen im Patrick-Henry-Village und der Kirchheimer Unterkunft in der Hardtstraße tätig. Veranstalter dieses ökumenischen Abends sind der Evangelische Männerverein der Friedensgemeinde sowie der Katholische Männerkreis der Gemeinde St. Vitus in Handschuhsheim. Termin: Freitag, 13.11.2015, 19:30 Uhr in der Friedenskirche

Brückenbauer aus Leidenschaft

Karl Wolff aus dem Vorsitz des Männervereins verabschiedet

Der „Männersonntag“ am 18. Oktober stand im Zeichen der Verabschiedung von Karl Wolff, dem langjährigen Vorsitzenden des Evangelischen Männervereins Heidelberg-Handschuhsheim.   Seit 2001 lenkte er die Geschicke des Männervereins durch nicht immer ruhige Gewässer. Auch dank seiner besonnenen Art blieb der Verein in den schwierigen Zeiten der Kirchenrenovierung ein Ort, an dem sich Menschen mit unterschiedlichen Meinungen aufgehoben fühlten. Brücken bauen, das kann und konnte er. Karl AusschnittDer Dialog zwischen den Religionen und insbesondere die gelebte Ökumene mit dem Katholischen Männerkreis St. Vitus blieben dabei für Karl Wolff ein zentrales Anliegen. Manfred Taufertshöfer vom Katholischen Männerkreis dankte herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit. Die Verabschiedung zeigte erneut, welch hohes Maß an Wertschätzung Karl Wolffs Arbeit in der Friedensgemeinde gefunden hat. Nach dem gut besuchten Gottesdienst fanden sich rund 80 Teilnehmer beim Empfang im Gemeindehaus ein. Pfarrer Garleff dankte Karl Wolff bereits im Gottesdienst für sein Engagement, nicht nur im Männerverein sondern auch im Tanzkreis, im Besuchsdienst und den Chören. Dem Liebhaber klassischer Musik überreichte er eine Jahreskarte zum kostenlosen Besuch aller Konzerte der Kantorei in der Friedenskirche. Als Weggefährte im Vorstand hob Hans Herz den umsichtigen, aufmerksamen und rücksichtsvollen Führungsstil von Karl Wolff hervor. Mit seiner Zugewandtheit ermutigte er die Menschen, sich in die Vereinsarbeit einzubringen. Karl Wolff seinerseits sagte, er sei froh, die Leitung des Vereins nun in jüngere Hände legen zu können. Als aktives Vereinsmitglied bleibe er natürlich schon aus eigenem Interesse an Bord. Als Dankeschön für seinen langjährigen Vorsitz überreichte ihm Rüdiger Runge mit den besten Wünschen aller Kollegen im Vorstand zwei Konzertkarten zusammen mit der Einladung zu einem anschließenden Restaurantbesuch. Mehrere Angebote standen zur Wahl: Karl Wolff entschied sich spontan für den „Winter in Schwetzingen“.

Bedenken, dass wir sterben müssen

Vier gar nicht trübe Novemberabende

Ein herzliche Einladung…

… an Frauen, die über Leben und Sterben nachdenken, miteinander ins Gespräch kommen und auf den Spuren eines alten Psalmwortes gemeinsam klug werden wollen:

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90,12)

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5.11.: Tausend kleine Tode
Annäherungen: Abschied nehmen wir täglich von Gegenständen, von Gewohnheiten von Plänen, von Menschen…
Wir tauschen uns aus.

12.11.: Ein Koffer voll Leben
Vom Leben: Ich packe meinen Koffer und lege hinein…. was mir im Leben wichtig ist.
Wir füllen einen Lebenskoffer.

19.11.: Bilder, die bleiben
Vom Sterben: Die krebskranke Gesine Meerwein hat einen beeindruckenden Film über ihr Sterben und den Umgang ihrer Freundinnen und Familie mit ihr in dieser Zeit gedreht.
Wir sehen und besprechen Ausschnitte.

26.11.: Wie ist es, tot zu sein?
Vom Tod: Glauben Sie, fragte man mich, an ein Leben nach dem Tod?
Wir suchen Antworten.

Datei 29.10.15, 23 58 01Wir arbeiten mit Texten und Bildern, für uns selbst und im Austausch miteinander.

Vier Abende unter der Leitung von Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs.
Im Chorsaal an der Friedenskirche
Teilnehmen können bis zu 20 Frauen.
Kosten: 10,- Euro für vier Abende, bei Teilnahme an einzelnen Abenden 3,- Euro pro Abend

Wir bitten um Anmeldung an Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs. Fon: 06221-6560-232, E-Mail: m.reister-ulrichs[at]ekihd.de

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Männersonntag zum Thema Flucht und Asyl

„Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen…“

… so heißt es im Matthäusevangelium. Flucht und Asyl, das Thema dieser Tage, steht im Mittelpunkt des Männersonntags am 18. Oktober. Zu Gast im Gottesdienst um 10 Uhr ist ein besonderer Prediger, der Jesuitenpater Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach.

Hengsbach neu
(Foto: Arnold/FR)

Friedhelm Hengsbach ist einer der bedeutendsten Sozialethiker und gehört zu den kritischsten Köpfen der katholischen Kirche in Deutschland. Von 1992 bis 2006 leitete er das Oswald-von-Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Seit einigen Jahren lebt er in Ludwigshafen und kommt auch deshalb gern zu uns, weil er persönliche Verbindungen nach Handschuhsheim hat.
Im Gottesdienst wird zugleich Pfarrer i.R. Karl Wolff verabschiedet. Fast 15 Jahre war er Vorsitzender des Evangelischen Männervereins, nachdem er 2001 nach Handschuhsheim gezogen war. Zum Dank an ihn und zur Begegnung mit ihm sind Sie nach dem Gottesdienst herzlich zum Beisammen-sein bei Brezeln, Quiche und neuem Wein im Gemeindesaal eingeladen.

Darüber hinaus weisen wir schon jetzt auf eine besondere ökumenische Veranstaltung hin:

Aufarbeiten oder schweigen?

Wie sind die Kirchengemeinden in Handschuhsheim seit 1945 und bis heute mit der Vergangenheit in der Zeit des Nationalsozialismus umgegangen?

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und im Jahr, in dem der Stadtteil sein 1250-jähriges Bestehen feiert, gibt es am 28. Oktober um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Friedenskirche einen zweiten Ökumenischen Abend zum Thema in diesem Jahr.

Die Rolle der Pfarrer in Handschuhsheim im Dritten Reich haben der Evangelische Männerverein in der Friedensgemeinde und der Katholische Männerkreis an St. Vitus bereits in einer stark beachteten Veranstaltung am 22. April beleuchtet. Gerhard Liedke, Pfarrer der Südpfarrei von 1989 bis 1995 und Moderator des Abends im April, hatte angeregt, an einem weiteren Abend auch die Zeit danach zu betrachten.
Ende Oktober ist es soweit: mit ihm, mit dem Historiker Alexander Heinzmann aus der Gemeinde St. Vitus, mit Eckhart Marggraf, dem im Atzelhof geborenen und aufgewachsenen ehemaligen Leiter des Religionspädagogischen Instituts der badischen Landeskirche, und mit Prof. Dr. Hans Jörg Staehle, dem Ärztlichen Direktor der Uni-Klinik für Zahnerhaltung und Stadtteilshistoriker, der Archive durchforscht und mit Zeitzeugen gesprochen hat.
Es dürfte erneut ein spannender Abend werden!