Jetzt glänzt auch der Keller

Gut 1.000 Menschen aus nah und fern haben sich am Sonntag, 30. September bei der festlichen Wiedereinweihung der Friedenskirche (Bilder folgen) schon einen eigenen Eindruck verschafft von der glanzvollen neuen Friedenskirche.

Knapp eine Woche nach der Einweihung traf sich erneut ein fleißiges Team aus Ehrenamtlichen, um nun auch im Kirchenkeller „klar Schiff“ zu machen. Eine Menge Gerümpel hatte sich da im Lauf der Jahre angesammelt. Manches war während der Bauarbeiten aus Kirche und Chorsaal rasch ausgeräumt und erst mal im Keller zwischengelagert worden. Fast alles ist in den 19 Monaten Bauzeit kräftig eingestaubt.

Jetzt aber ist wieder Platz. Und vor allem sind Böden und Regale gefegt und staubfrei gesaugt. Zwei Baucontainer wurden gefüllt. Sehen Sie selbst – vorher und nachher! (Am Ende war der Staub nur noch auf der Linse des Fotografen)

Alle Bilder: Gottfried Ehrenberg

Stauben und Staunen

Am heutigen Samstag um 15.00 ist die letzte Gelegenheit, zum Stauben und Staunen in der neuen Friedenskirche. Diese Woche war, wenn das geht, noch intensiver als die vorige. Bis spät in die Nacht wird emsig gearbeitet. Wieder ist es diese schöne Mischung aus Handwerkern und Gemeindegliedern, die an allen Ecken Dinge fertigstellen.

Nach der langen Putzaktion am Mittwoch wurden am Freitag die Stühle gestellt. Nun stehen die hellen Stühle auf dem dunklen Boden, und die Kirche ist wieder ein Stück heller geworden.

Und immer noch gibt es zu tun! Auch wer putzen nicht zu seinen Lieblingstätigkeiten zählt, der wird den Nachmittag geniessen. Aus zwei Gründen: Erstens, es gibt wirklich keine bessere Möglichkeit, ein so grosses Gebäude zu entdecken, als an allen Ecken zu reinigen. Es ergeben sich völlig neue Blickwinkel und durch die „Hand“arbeit werden alle Sinne angesprochen. Der kühle Steinboden, das Blumenmuster, das alles kann (und sollte) man auch er-fühlen.

Der zweite Grund ist die fröhliche Stimmung. Es ist nicht zu beschreiben, kommen Sie und geniessen Sie mit uns – so gern hat man selten eine an und für sich wenig attraktive Putzarbeit gemacht!

Wer nicht kommen kann freue sich auf die Entdeckungsrunde nach dem Gottesdienst am Sonntag. Hier ist ebenfalls Gelegenheit, alle Ecken der Neuen Friedenskirche zu erkunden.

Sie werden sehen, Vieles ist neu, Vieles aber wird Ihnen vertraut vorkommen, denn es ist schön gelungen an das Alte anzuknüpfen und Neues daraus zu machen.

Was werden Sie entdecken? Welches wird Ihr Lieblingsplatz sein? Worauf fokussiert sich Ihre Aufmerksamkeit? In welcher Ecke der Kirche waren Sie noch nie? Erinnern Sie sich wie Details früher aussahen? Gibt es Dinge, die schon immer dort waren, aber nie wirklich gesehen wurden? Was ist Ihr erster Gedanke beim Eintreten? Was wird hier möglich sein?

Freuen Sie sich auf die Kirche – wir freuen uns auf Sie!

Endspurt!

Oder „wer will fliessige Handwerker seh’n“, so war das heute in der Friedenskirche. Eine Schar Gemeindeglieder fand sich ein um die Fenster von aussen zu putzen. Das war gelinde gesagt notwendig. Ohne die Schutzgitter aussen ist das erste mal wirklich wahrnehmbar, dass die Seitenschiffe Fenster besitzen. Die Kirche ist hell geworden!

Einen grossen Dank den fleissigen Putzern, auch für Fegen, Saugen und Wischen in den Treppenhäusern. Es wird langsam!

Aber allein waren wir beileibe nicht, denn die Kirche wimmelte von fleissigen Handwerkern: der Maler am Kirchenzaun, der Schreiner am Eingangsportal, der Elektriker an den Leuchten, der Metallbauer an den Lautsprechern, der Tischler an den Bänken, der Steinmetz am Taufstein und und und … es war herrlich zu sehen.

Und doch fragt sich jeder Bange, wird das fertig bis Sonntag? Ja! Denn Kanzel und Altar stehen und sehen ganz wunderbar aus. Während der Putzaktion heute wurde der Taufstein aufgestellt, es war … aber sehen Sie selbst! Eine kleine Vorschau sehen Sie unten, aber am besten natürlich kommen Sie selbst am 30. September um 16.00 und lassen Sie sich wieder „einführen“ in die neue Friedenskirche!

Bevor in der zweiten Wochenhälfte die Stühle geliefert werden, muss jedoch noch einmal geputzt werden! Am Mittwoch werden Sie gebraucht. Nutzen Sie die Gelegenheit, so zufrieden haben Sie vermutlich noch nie geputzt! Als Belohnung sehen Sie die fast fertige Kirche vor sich.

Jetzt haben wir es wirklich fast geschafft!

Der Bogen schliesst sich!

Es ist nun fast 18 Monate her, da haben wir die Friedenskirche leergeräumt und viel Staub aufgewirbelt. Nicht nur diesen, sondern den Staub der Bauarbeiten der letzten Monate haben wir heute grossteils entfernt. Somit schliesst sich auf wunderbare Weise der Bogen  der 18 Monate. Staub hier wie dort, aber was für ein Unterschied! Wurde im Staub des Abbaus die Kirche zunächst mal „freigelegt“, so haben wir heute beim Putzen sehen können, was sich schon andeutet, und am 30. September für die ganze Gemeinde erstmals wieder zu sehen sein wird: eine neue Kirche, die das Alte würdigt, und Neues ermöglicht.

Eine schöne Belohnung für alle, die geholfen haben. Es wurde gesaugt, gewischt, gewienert, gefegt und – natürlich und zur grossen Freude – lecker gegessen. Es gibt bereits so viel zu sehen, und doch ist noch viel zu tun, so wie Lisa aus Bullerbü, die sich am Vorabend von Weihnachten fragt, ob ihre Eltern wohl alles noch werden fertig bekommen, denn Weihnachten ist so nah und noch so Vieles zu tun!

Was wird noch passieren die nächsten zwei Wochen bis zur Einweihung? Die Orgel ist noch fertig zusammen zu setzen, die Stühle werden geliefert und aufgestellt, die Prinzipalien werden noch ihren Platz erhalten. Auch aussen um die Kirche sind noch grosse Löcher zu sehen, die gefüllt gehören. Sie werden fleissige Arbeiter sehen in und um die Kirche herum in den nächsten zwei Wochen. Und – das haben die Helfer von heute deutlich spüren können: Freuen Sie sich darauf!

Am 30. September um 16.00. Und weil wir weniger geheimnisvoll sind als Apple, hier schon einige Fotos.