„Du bist schön!“ – Andachtsreihe in der Fastenzeit

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Wie schon in den vergangenen Jahren lädt die Friedensgemeinde in der Passionszeit zu abendlichen Kurzandachten ein.

Jeweils mittwochs um 19 Uhr haben Sie Gelegenheit, für etwa 20 Minuten zur Ruhe zu kommen, auf ein gutes Wort zu hören, einen biblischen Text zu bedenken, gemeinsam mit anderen zu singen, still zu werden, zu beten.

Als thematischer Faden dient uns auch in diesem Jahr wieder das Motto der evangelischen Fastenaktion „Sieben Wochen ohne“. In diesem Jahr heißt es „Du bist schön! Sieben Wochen ohne Runtermachen“.

Wir feiern diese Andachten in ökumenischer Gemeinschaft mit der St. Vitus-Gemeinde.

Die Andachtsreihe beginnt am Aschermittwoch um 19 Uhr in der St. Vitus-Kirche. Danach jeweils mittwochs um 19 Uhr in der Friedenskirche.

Pfarrstelle zu besetzen – wie es jetzt weiter geht

Zum 1. Februar 2015 hat Pfarrerin Monika Hautzinger die Friedensgemeinde verlassen. Sie hat neue Aufgaben im Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe und in einer Gemeinde in Mannheim übernommen. Nun ist ihre Pfarrstelle in der Friedensgemeinde neu zu besetzen.

Der Ältestenkreis hat – aufbauend auf den während einer Klausur im November beschlossenen Zielen für die Gemeindearbeit – in den vergangenen Wochen über eine Profilierung der beiden Pfarrstellen in der Friedensgemeinde beraten. Diese wurde kürzlich auch im Gemeindebeirat vorgestellt und diskutiert.

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In der Friedensgemeinde ist eine Pfarrstelle neu zu besetzen.

In seiner letzten Sitzung hat der Ältestenkreis in Anwesenheit von Dekanin Dr. Marlene Schwöbel-Hug und dem Vorsitzenden der Gemeindeversammlung, Peter Heesch, über das weitere Verfahren entschieden.

Zur Diskussion stand, ob die Pfarrstelle ausgeschrieben wird, so dass sich mehrere Kandidatinnen und Kandidaten bewerben können, oder ob die Gemeinde auf eine Ausschreibung verzichtet und statt dessen den Evangelischen Oberkirchenrat um eine Besetzung der Stelle bittet. Nach ausführlicher Diskussion hat sich der Ältestenkreis entschieden, auf eine Ausschreibung der Pfarrstelle zu verzichten.

Wie geht es nun weiter?

Als nächstes hat nun die Gemeindeversammlung das Wort. Sie wird baldmöglichst zusammenkommen. Die Gemeinde soll informiert werden über das weitere Besetzungsverfahren. Der Ältestenkreis wird die Ergebnisse der Ziele-Klausur vorstellen und die daraus abgeleiteten Überlegungen für die Profilierung der Pfarrstellen in der Friedensgemeinde. Die Gemeindeversammlung soll dann die Erwartungen und Anforderungen an einen Nachfolger auf der zweiten Pfarrstelle diskutieren und erörtern.

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Die Gemeindeversammlung wird die anstehende Besetzung erörtern.

Der Termin für diese Gemeindeversammlung steht bereits fest:

Sie findet statt am Sonntag, 1. März unmittelbar im Anschluss an den Gottesdienst.

Die Ergebnisse dieser Beratungen wird der Ältestenkreis dann zusammenfassen und über die Dekanin an den Evangelischen Oberkirchenrat weiterleiten.

Der EOK wird gebeten, eine den Anforderungen entsprechende Kandidatin oder einen Kandidaten vorzuschlagen.
Die vorgeschlagene Bewerberin bzw. der vorgeschlagene Bewerber wird sich dem Ältestenkreis vorstellen. Die Ältesten müssen der Besetzung durch die Bewerberin / den Bewerber zustimmen oder um einen neuen Besetzungsvorschlag bitten. Wenn der Ältestenkreis dem Besetzungsvorschlag zugestimmt hat, wird sich der Bewerber / die Bewerberin der Gemeinde vorstellen.
Es besteht also Hoffnung, dass die zweite Pfarrstelle der Friedensgemeinde baldmöglichst wieder besetzt werden kann.

Wenn Sie sich auch am Austausch über Erwartungen und Wünsche an die neue Pfarrerin oder den neuen Pfarrer beteiligen möchten, dann nutzen Sie doch die Kommentarfunktion hier im Blog. Schreiben Sie uns, was Sie sich wünschen. Und wieder andere können darauf eingehen, eigene Wünsche notieren oder vorher gesagtes kommentieren. Es wäre schön, wenn wir auch in diesem Medium ein lebendiges Gespräch beginnen könnten.

kreuz.weg.wandel – Die Friedenskirche neu erleben

Die neue Friedenskirche ist vielfach im Gespräch als Raum der vielen Möglichkeiten, ebenso aber auch als Raum, der viele Sehnsüchte freisetzt, zum Beispiel die Sehnsucht nach Hören, nach Konzentration auf das Kreuz, nach gemeinsamen Gesang, nach Begegnung.

Friedenskirche bestuhlt-006Seit der Wiedereinweihung im Jahr 2012 wurden viele unterschiedliche Raumerfahrungen gemacht. Aber es stellen sich immer wieder auch Fragen an den Raum. Die Menschen in der Friedensgemeinde erleben, dass der renovierte Kirchenraum ganz neue und andere Formen von Gottesdiensten, Konzerten etc. ermöglicht. Aber es gibt auch kritische Stimmen, die beispielsweise das Kreuz in der Kirche suchen.

Unter dem Titel „kreuz.weg.wandel“ beginnt im Februar kleine Reihe von Gottesdiensten und Vorträgen, die sich dem Themenkreis „Raum und Spiritualität“ auf ganz unterschiedliche Weise widmen. Besondere Raumerfahrungen ermöglichen drei besondere Gottesdienste. Drei Vorträge gehen in spiritueller, exegetischer und gestalttheoretischer Perspektive auf das Thema Kreuz und Kirche ein.

Zu allen Veranstaltungen sind Sie sehr herzlich eingeladen!

Sonntag, 22. Februar 2015 um 17:00 Uhr
„Pflügen im Karst“ –
Wüstenerfahrung als Quelle persönlichen Glaubens.
Ein Gottesdienst zum Beginn der Fastenzeit

Donnerstag, 26. Februar 2015 um 19:30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Fulbert Steffensky, Luzern (CH)
„Kirchen als Agenten des gesellschaftlichen Wandels“

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Mittwoch, 11. März 2015 um 19:30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Gerd Theißen, Heidelberg
„Das Kreuz Jesu – Sühnetod und Ärgernis. Seine Deutung damals und heute“

Donnerstag, 2. April 2015 um 19:00 Uhr
„Feiern im Zweifel“
Mahlerfahrung als Quelle gemeinschaftlichen Lebens.
Ein Gottesdienst zum Gründonnerstag

 

Mittwoch, 17. Juni um 19:30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Hans-Günter Heimbrock, Frankfurt
„Das Kreuz – Gestalt, Wirkung, Deutung“

Mittwoch, 18. November 2015 um 19:00 Uhr
„Stehen im Kreuz“ –
Umkehrerfahrung als Quelle gesellschaftlichen Wandels.
Ein Gottesdienst zum Buß- und Bettag.

Alle Veranstaltungen finden statt in der Friedenskirche, An der Tiefburg 10, 69121 Heidelberg.

 

 

 

 

Auf dem letzten Weg nicht allein – Trauerbegleiter gesucht

Den letzten Weg geht jeder Mensch allein, heißt es oft. Seit einigen Jahren wird dieser Satz auf ganz eigene Weise traurige Realität. Ein neues Projekt soll hier Abhilfe schaffen. Dafür werden ehrenamtlich Engagierte gesucht.

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Es ist ein neuer Trend der vergangenen Jahre: Es steigt die Zahl von Trauerfeiern auf Heidelberger Friedhöfen, bei denen nur wenige oder gar keine Angehörigen dabei sind.

Eine Initiative des Beirats für Kirchenmusik möchte versuchen, hier zu helfen.

 

Gesucht werden Ehrenamtliche aus dem gesamten Kirchenbezirk, die sich bereit erklären, zu solchen Feiern zu kommen und so den Verstorbenen und die wenigen Angehörigen auf dem letzten Weg zu begleiten. Wer sich prinzipiell zu diesem Engagement bereit erklärt, wird gegebenenfalls per Rundmail benachrichtigt.

106_4604_RGBDurch ihre Anwesenheit sorgen die ehrenamtlichen Trauerbegleiter dafür, dass Gemeindegesang möglich ist, dass die Angehörigen nicht gar so „verloren“ in der Kapelle sitzen und dass die Beerdigung einen würdigen Rahmen hat. Das Singen ist seit jeher wichtiger und trostspendender Bestandteil christlicher Bestattungen. Oft sehen sich Angehörige aber außer Stande, in ihrer Trauer selbst ein Lied anzustimmen. Hier hilft eine kleine Gruppe von Menschen, die den Trauernden den Rücken stärkt.
Am kommenden Samstag, 14. Februar treffen sich um 15 Uhr Interessierte zu einem Informationsgespräch im Chorsaal an der Friedenskirche.

 

Wer gerne mithelfen möchte, aber zu diesem Treffen nicht kommen kann, möge sich bitte unter der E-Mail-Adresse stadtkantorat[at]ekihd.de melden.

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(Fotos: Okapia (2) / Lotz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgezeichnete Friedenskirche

Kürzlich ist die neue Friedenskirche mit der Hugo-Häring Medaille des Bundes Deutscher Architekten (BDA) ausgezeichnet worden. Jetzt ist das für alle sichtbar.

Dekanin Dr. Marlene Schwöbel-Hug enthüllte am 3. Februar 2015 zusammen mit Architekt Armin Schäfer und Pfarrerin Monika Hautzinger die kleine Plakette, die jetzt Gemeindeglieder und Besucher am Eingang darauf hinweist, dass die neue Friedenskirche als „vorbildliches Bauwerk“ in Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde.