Begeisterung auf der Tanzfläche

Die dritte Tanznacht der Friedensgemeinde

Inzwischen wird es eine Tradition. Am letzten Januar-Samstag tanzt die Friedensgemeinde. Jetzt zum dritten Mal. Und viele Freunde und Gäste tanzten mit.

Das Gemeindehaus an der Friedenskirche – kaum wiederzuerkennen. Die Schüler der Technik-AG des Elisabeth-von-Thadden-Gymnasiums hatten den großen Saal und das Foyer in bunte Farben getaucht, eine Disco-Kugel installiert und auch für satten Sound gesorgt. Hilfreiche Geister hatten ein wunderbares Buffet geschaffen und Tische geschmückt. Jugendliche Teamer versorgten die Tanzenden mit Getränken.

DJ-Pfarrer Vincenzo Petracca, im Hauptberuf Pfarrer der Heidelberger City-Kirche, legte auf. Und schon füllte sich die Tanzfläche. Eine bunte Schar Tanzlustiger. Ganz junge und auch Alte. Paare, die gekonnt ihre Figuren drehten. Einzelne Männer und Frauen, die sich mit geschlossenen Augen den Rhythmen hingaben. Gruppen, die mit großer Ausdauer auf der Tanzfläche blieben und die sich Mineralwasser und Gläser einfach in ihre Mitte gestellt hatten. Große Hits zum Mitsingen und Mitjubeln waren dabei. Rumba, Cha Cha Cha und Samba ebenso. Zwischendurch fröhliches Wiedersehen und angeregte Gespräche im Foyer bei Bier, Wein, Käse und Baguette.

„Gibt es das regelmäßig?“ war eine der häufig gestellten Fragen. Manche waren zum ersten Mal dabei und haben so die Friedensgemeinde auf eine sehr besondere Weise kennen gelernt. Ja, die Tanznacht soll es weiter regelmäßig geben. Es lohnt sich, den letzten Samstag in Januar frei zu halten. Und mit der Friedensgemeinde zu tanzen.

Eindrücke von der Tanznacht: Zum Vergrößern klicken (Fotos: Ulrike Horch)

Jedes Ding hat seine Zeit….

…..und für die Fällung der beiden Pappeln am Haupteingang der Friedenskirche in Handschuhsheim war die Zeit nubaumscheiben am 6. Februar unwiederbringlich gekommen. Eine Expertise im Auftrag der Stadt Heidelberg ergab bereits im Vorfeld, dass die Bäume Kernschäden aufwiesen und somit die Standsicherheit gefährdet war.

Nach der letzten Sanierung im Jahr 2011 entschied sich der Ältestenkreis der Friedensgemeinde nun für eine Fällung und Neubepflanzung. Eine unumgängliche Entscheidung, wie sich im Lauportalfe der Arbeiten erwies. Die Kernschäden waren bereits sehr weit fortgeschritten (siehe Foto).

Derzeit ist das prächtige Portal der Friedenskirche im Urzustand zu bewundern, was auch seine Reize haben mag.

Für „Nachwuchs“ an gleicher Stelle ist jedoch bereits gesorgt: Im Frühjahr, genauer gesagt im März oder im April werden am Portal unserer Kirche zwei junge Säulen-Amberbäume eingepflanzt werden. Diese Bäume können, bei schlankem Wuchs, eine Höhe von 40-50 Metern erreichen und gelten dabei als wesentlich widerstandsfähiger als die bisherigen Pappeln.

Wenn Eltern altern

Das Altern und die Herausforderungen für die jüngere Generation

Im Februar laden wir Sie zu einer Reihe von Vorträgen und Diskussionen ein:

Mittwoch, 1. Februar 201719.00 Uhr
Gemeindehaus an der Friedenskirche
Thema: Pflegebedürftigkeit
Die Pflegeversicherung definiert, was Pflegebedürftigkeit bedeutet und ordnet den Grad der Pflegebedürftigkeit nach verschiedenen Stufen. Aber was bedeutet Pflegebedürftigkeit für die Betroffenen und für deren Angehörige und betreuende Personen? Welche Anforderungen werden gestellt, welche Hilfen sind möglich und notwendig? Und vor welche besonderen Herausforderungen sehen sich sorgende Angehörige von dementiell erkrankten Personen gestellt?
Referentin:
Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik, Department für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke

Mittwoch, 8. Februar 2017
19.00 Uhr, Gemeindehaus an der Friedenskirche
Thema: Wenn Eltern alt werden
Jahrzehnte waren die Eltern für die Kinder da und haben sich für sie eingesetzt. Doch bei fortschreitendem Alter werden sie gebrechlicher und eventuell hilfebedürftig. Es kommt ein Prozess in Gang. Die Verantwortung kann von den Eltern auf die Kinder übergehen. Gegebenenfalls kommt es zu einem Rollentausch.Wie geht man als verantwortungsbewusster Angehöriger zum Wohl der Eltern mit ihnen um? Wie reagieren Kinder richtig, wenn sie die Situation anders einschätzen als ihre Eltern?
Referent:
Diakon Matthias Dürr, Leiter des Altenpflegeheims Haus Philippus

Mittwoch, 15. Februar 2017
19.00 Uhr, Gemeindehaus an der Friedenskirche
Thema: Sterben müssen. Sterben dürfen.
Medizinethische Entscheidungen am Lebensende

Daughter Pushing Senior Mother In WheelchairBeatmung, Dialyse, PEG-Sonde…
Die moderne Medizin kennt erstaunliche Möglichkeiten, den Ausfall lebenswichtiger Funktionen des menschlichen Körpers zu ersetzen. Immer wieder wird Menschen dadurch kostbare Lebenszeit geschenkt. Aber wann verlieren diese Maßnahmen ihren Sinn? Wann verlängern sie nur das Leiden eines Menschen?
An diesem Abend werden Situationen besprochen, in denen medizinethische Entscheidungen getroffen werden müssen. Sie erfahren, auf welche Weise Sie sich und Ihre Angehörigen darauf vorbereiten können.
Referentin:
Pfarrerin Dr. Christiane Bindseil, Klinikseelsorgerin am Krankenhaus Salem

Veranstaltet wird die Vortragsreihe von der Friedensgemeinde und vom Diakonieverein. Unterstützt wird sie vom Projekt „An Körper und Geist gut betreut“.

Ältestenkreis wieder komplett

Zwei neue Älteste in ihr Amt eingeführt

Der Ältestenkreis ist wieder komplett. Am Sonntag, den 15. Januar 2017, wurden Margit Seppich und Peter Heesch im Gottesdienst von Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs und Pfarrer Gunnar Garleff in ihr neues Amt eingeführt.

Beide waren in einer Nachwahl durch den Ältestenkreis im Dezember gewählt worden und besetzen nun die durch das Ausscheiden von Lothar Bauerochse und Almut Meyer freigewordenen Plätze im Leitungsgremium der Friedensgemeinde.

Neue Älteste: Margit Seppich und Peter Heesch
Neue Älteste: Margit Seppich und Peter Heesch

Mit Margit Seppich und Peter Heesch werden zwei engagierte und seit langem in der Friedensgemeinde verwurzelte Gemeindeglieder die Arbeit des Ältestenkreises mitgestalten. Die Aufgaben des Ältestenkreises sind dabei vielfältig und richten sich besonders auf die Ausgestaltung und Weiterentwicklung des gottesdienstlichen und gemeinschaftlichen Lebens in der Gemeinde.

Der Ältestenkreis freut sich für diese Arbeit nun zwei Menschen mit starker Tatkraft und großem Weitblick gewonnen zu haben.

 

 

Im Rahmen der Einführung dankte Pfarrerin Reister-Ulrichs auch den weiteren Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, sich zur Wahl zu stellen. Dass für auch diese Nachwahl mehrere Gemeindeglieder kandidierten, zeigt einmal mehr, wie groß die Verbundenheit mit der Friedensgemeinde ist.

Pfr. Dr. Gunnar Garleff

Dem Licht entgegen

Besondere Gottesdienste im Advent

Unsere Adventsgottesdienste setzen in diesem Jahr an jedem Sonntag einen besonderen inhaltlichen und musikalischen Akzent:

Macht hoch die Tür

1. Advent , 27. November 2016
Musik: Consort 1580
Orgel: Michael Braatz Tempel
Predigt: Pfarrer Garleff
Abendmahl

 

Maria durch ein Dornwald ging

2. Advent, 4. Dezember 2016
Musik: Blue Notes (Tobias Freidhof),
Orgel: Teresa Scharf
Predigt: Pfarrerin Reister-Ulrichs

 

Das Volk, das noch im Finstern wandelt

3. Advent, 11. Dezember 2016
Musik: Kurrende
Orgel: Michael Braatz-Tempel
Predigt: Pfarrer Garleff
Taufen von KonfirmandInnen

 

Es kommt ein Schiff

4. Advent, 18. Dezember 2016
Musik: Posaunenchor (H.Schneider)
Orgel: Klaus Petzel
Predigt: Pfarrerin Reister-Ulrichs