Am 13. Dezember präsentierte die Kantorei an der Friedenskirche ein vorweihnachtliches Konzert mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy. Solisten waren Charlotte Noreiks, Sporan; Thomas Gropper, Bass; Elena Graf, Violine. Die Kantorei der Friedenskirche wurde begleitet von der Kammerphilharmonie Mannheim. Leitung: Friedenskirchen-Kantor Michael Braatz-Tempel.
Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren begeistert. Hier finden Sie die Video-Aufnahme der Choralkantate „Vom Himmel hoch“ sowie eine Kritik aus der RNZ vom 15. Dezember.
Wind im Gesicht, Möwen über uns und das Segel flattert im Wind – willkommen an Bord der Zeemeeuw, einem Segellogger aus den 1920er Jahren!
Eine Woche lang sind wir unterwegs auf dem Wattenmeer und im Ijsselmeer. Wir starten und enden unsere Tour im niederländischen Harlingen und erleben, wie sich echtes Segeln anfühlt.
Gemeinsam mit dem Skipper und der Matrosin der Zeemeeuw packen wir an: wir helfen beim Segelsetzen und -einholen, sind bei Wendemanövern dabei und übernehmen Aufgaben an Deck – das Steuern überlassen wir aber lieber dem Profi. Abends legen wir in der Regel in einem Hafen an. So bleibt Zeit, an Land zu gehen, kleine Orte zu erkunden, am Strand zu chillen oder einfach den Sonnenuntergang zu genießen. Neben dem Segeln ist auch sonst einiges geboten: Spiele, Sport, kreative Aktionen und spontane Ideen – hier wird’s nicht langweilig! Und weil Segeln hungrig macht, wird natürlich gemeinsam gekocht – jede und jeder hilft mal mit. Dabei entstehen oft die besten Gespräche und jede Menge Spaß.
Abends lassen wir den Tag ruhig ausklingen – mit Musik, kleinen Denkanstößen, Gesprächen über „Gott und die Welt“, oder einfach beim Sternegucken an Deck. Anmeldung und weitere Informationen hier.
Ob du schon Segelerfahrung hast oder nicht, spielt keine Rolle: Auf der dieser Freizeit zählen Teamgeist, Neugier und Lust auf Meer! Also: Segel setzen, Leinen los – und komm mit! Du kannst Dich direkt hier online anmelden.
Am vergangenen 1. Adventssonntag wurden in der badischen Landeskirche die Ältestenkreise neu gewählt. Alle Kirchenmitglieder ab 14 Jahren waren aufgerufen, mit ihrer Wahl die Leitungsgremien der Gemeinde vor Ort zu wählen und den Gewählten ihr Vertrauen auszusprechen.
Wir freuen uns über das Vertrauen für unsere Kandidierenden.
Die Ältestenkreise sind neu gewählt und werden sich im Januar 2026 konstituieren. Sie werden schon bald an der Wahl der Pfarrpersonen für die beiden ausgeschriebenen Pfarrstellen in Neuenheim und in Handschuhsheim mitwirken und in den kommenden sechs Jahren mitentscheiden über das pfarrgemeindliche Budget, über die Gestalt von Gottesdiensten und die weitere Entwicklung des kirchlichen Engagements in unseren Stadtteilen.
Ein Abend voller Dankbarkeit und Musik Die Nachbarschaftshilfe Handschuhsheim feierte ihr 35-jähriges Jubiläum in der Friedenskirche.
Am 10. Oktober feierten wir in derFriedenskirche das 35-jährige Jubiläum der Nachbarschaftshilfe Handschuhsheim/Neuenheim – ein Abend voller Wärme, Musik und bewegender Worte.
Gemeinsam blickten wir dankbar zurück auf dreieinhalb Jahrzehnte engagierter Nachbarschaft, gelebter Solidarität und unzähliger kleiner Taten, die Großes bewirken.
Als Einsatzleiterinnen der Nachbarschaftshilfe durften wir – Dr. Sandra Grande-Stebler und Barbara Foitzik – durch den Abend führen. Es war uns eine große Freude, diesen besonderen Moment gemeinsam mit so vielen vertrauten Gesichtern, Helferinnen und Helfern sowie Unterstützerinnen und Unterstützern zu feiern.
Ein zentrales Anliegen des Abends war der Dank – an all jene, die die Nachbarschaftshilfe über die Jahre getragen und geprägt haben, darunter:
Frau Johanna Beyer, die die Nachbarschaftshilfe vor 35 Jahren gegründet hat und deren unermüdliches Engagement bis heute anhält
die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die Woche für Woche ihre Zeit und ihr Herz schenken,
die früheren Einsatzleitungen, die die Nachbarschaftshilfe stetig weiterentwickelt haben
unser Kuratorium, das uns mit klarem Blick und warmem Herzen begleitet
unser Vorgesetzter Herr Gunnar Garleff und unsere ehemalige Vorgesetze, Frau Therese Wagner, die uns unterstützen und uns den Rücken freihalten
unsere Kolleginnen und Kollegen im Pfarrbüro, mit denen es einfach Freude macht zusammenzuarbeiten
unsere Kooperationspartner, mit denen wir gemeinsam an einem Strang ziehen
und nicht zuletzt die Evangelische Friedenskirche, die unserer Arbeit seit jeher ein Zuhause bietet.
Im Jahr 2024 haben unsere Helferinnen und Helfer 18.000 (!) Einsatzstunden in der Nachbarschaft geleistet.
Musikalisch wurde der Abend von den drei argentinischen Musikern Willy Burgos (Gitarre & Arrangements), César Villafane (Querflöte) und Leila Riva (Gesang) gestaltet. Mit ihren argentinischen Klängen – mal lebendig und temperamentvoll, mal zart und verträumt – schufen sie eine Atmosphäre, die zwischen Leichtigkeit und Tiefe schwebte. Die Musik verband Menschen, füllte den Raum mit Wärme und trug die Botschaft des Abends weit über Worte hinaus.
Besondere Impulse gaben die Texte, die den musikalischen Rahmen ergänzten: Die „Schale der Liebe“ von Bernhard von Clairvaux erinnerte uns daran, dass Fürsorge Selbstfürsorge voraussetzt. Wenn man selbst „aufgetankt“ hat, kann man aus der Fülle für andere da sein. Die „Geschichte vom Wasserkrug“ erzählte mit leiser Poesie, dass auch unsere Unvollkommenheiten Sinn tragen – dass gerade sie es sind, die Leben nähren und Schönes hervorbringen.
Beide Texte führten uns zurück zu der Botschaft, die die Nachbarschaftshilfe seit 35 Jahren trägt: Jede und jeder kann etwas beitragen. Und gemeinsam entsteht daraus ein Netz der Verbundenheit, das trägt – über Generationen und Lebenslagen hinweg.
Mit herzlichen Gesprächen, Lachen, Musik und einem liebevoll vorbereiteten Imbiss klang der Abend aus – erfüllt von Dankbarkeit und neuer Inspiration für das, was kommt.
Danke an alle, die dieses Fest möglich gemacht haben, darunter die Sparkasse Handschuhsheim für die großzügige Spende, die dieses Konzert ermöglicht hat.
Mitmachen – Helfen – Spenden
Die Nachbarschaftshilfe lebt davon, dass Menschen sich einbringen: mit Zeit, einem offenen Ohr oder praktischer Unterstützung. Neue Helferinnen und Helfer sind bei uns jederzeit herzlich willkommen – ob für Hilfe im Haushalt, Gespräche oder Begleitungen im Alltag.
Wer selbst Unterstützung sucht oder jemanden kennt, der Hilfe gebrauchen könnte, darf sich ebenso gerne an uns wenden.
Auch Spenden helfen, unsere Arbeit langfristig zu sichern.
👉 Weitere Informationen bzgl. Mitmachen als Helfer:in, Hilfe in Anspruch nehmen oder Spenden, finden Sie auf unserer Website.
Im Rahmen des Forums für Engagierte und Stifterinnen wurden am 26. September 2025 in Karlsruhe die Stiftungspreise 2025 verliehen. Mit dem ersten Preis wurde die Katharina und Hilde-Vaupel-Stiftung ausgezeichnet, welche die diakonische Arbeit der Friedensgemeinde in Handschuhsheim fördert. In der Laudatio sagte der Geschäftsführer der Stiftung Diakonie Baden, die Stiftung erhält die „Auszeichnung für vorbildliche nachhaltige Stiftungsarbeit, Förderprojekte mit hohem Wirkungsgrad und innovative Vermögensanlage durch Mission Investing.“ Pfarrer Dr. Gunnar Garleff nahm den Preis stellvertretend für den Stiftungsvorstand entgegen. (Fotos: ekiba/Fuchs)
Die Katharina und Hilde Vaupel-Stiftung wurde 2009 vom Gymnasialprofessor Helmut Vaupel zur Förderung der diakonischen Arbeit der Friedensgemeinde und der Losungsarbeit der Herrenhuter Brüdergemeine gegründet. Nach dem Tod von Helmut Vaupel im Jahr 2022 vermachte er sein gesamtes Vermögen inklusive Wohnhaus der Stiftung.
Die Stiftung fördert aktuell neben den berühmten blauen Losungsbüchlein der Herrenhuter Brüdergemeine vor allem vier Arbeitsbereiche der Friedensgemeinde:
Mitwirken und Dabei bleiben: Unter Leitung von Esther Süs, deren Stelle durch die Vaupel-Stiftung finanziert wird ist ein Kooperation zwischen der Friedensgemeinde, dem Diakonischen Werk Heidelberg und der Ev. Stadtmission (Haus Philippus). Der Arbeitsbereich begleitet und berät seit 20215 einerseits ältere Menschen in Übergangssituationen des Alters. Andererseits ist das Café Oase für Menschen mit Demenz und deren Angehörige ein Angebot, das inzwischen weit über Handschuhsheim hinaus Beachtung findet und eine große Bedeutung für die Teilnehmenden hat.
Die Rikscha der Friedensgemeinde fährt seit 2019 fast täglich ältere Menschen durch Handschuhsheim und die angrenzenden Stadtteile und Ortschaften. Das Team unter der Leitung Yvonne Schimpf gibt dabei nicht nur körperlich alles und bewegt Menschen an Orten, die außer Reichweite scheinen, es lässt sich auch durch die Geschichte der Bewegten bewegen. Welche ein Segen!
Diakonische Hilfen für ältere Menschen setzt diakonische Bildung und Ansprache der jungen Menschen voraus. Die Vaupel-Stiftung fördert seit 2025 drei Studierendenjobs der Friedensgemeinde und ermöglicht so wachsende Angebote für junge Menschen in und um die Friedenskirche. (Foto: V. Kurlberg)
Ein wichtige Auflage der Stiftung ist laut Satzung der Erhalt des ehemaligen Wohnhauses in der Burgstraße. Das künftige „Helmut-Vaupel-Haus“ ist in den vergangenen Monaten saniert und umgestaltet wurden und wird am 1. Oktober 2025 von sechse Auszubildenden in der Pflege bezogen. Mit der Evangelischen Stadtmission Heidelberg wurde dabei ein langjähriger Kooperationspartner gewonnen. Mit dem Helmut-Vaupel-Haus möchte die Stiftung einerseits die Ausbildung der diakonischen Träger in der Pflege fördern, zugleich ermöglichen die Mieterträge die Entwicklungen neuer Projekte. (Fotos: G. Garleff)