Helmut Vaupel Haus

Einweihung des Helmut-Vaupel-Hauses in Heidelberg

Mit der Einweihung des Helmut-Vaupel-Hauses am 6. Mai 2026 um 17:00 Uhr setzt die Katharina und Hilde-Vaupel-Stiftung ein sichtbares Zeichen für gelebte Nachbarschaft, Generationenverbindung und diakonisches Engagement in Heidelberg-Handschuhsheim.

Das ehemalige Wohnhaus des 2022 verstorbenen Stifters, Gymnasialprofessor Helmut Vaupel, wurde umfassend saniert und zu einer Ausbildungs-Wohngemeinschaft für junge Menschen in sozialen Berufen umgebaut. Seit Oktober 2025 leben hier sechs Auszubildende – insbesondere aus der Altenpflege. Das Projekt verbindet auf besondere Weise Wohnraum, Ausbildung und gesellschaftliches Engagement. Zugleich entsteht ein nachhaltiger Kreislauf: Die Mieteinnahmen fließen wieder in die Förderung diakonischer Projekte der Gemeinde zurück.

Die Umsetzung wurde durch den Nachlass des Stifters sowie durch die Förderung des Landes Baden-Württemberg ermöglicht.

Die Katharina und Hilde-Vaupel-Stiftung, gegründet im Jahr 2009, unterstützt die diakonische Arbeit der Evangelischen Friedensgemeinde Heidelberg. Im Mittelpunkt stehen insbesondere ältere Menschen sowie generationenübergreifende Projekte. Dazu zählen unter anderem:

  • das Projekt „Mitwirken und dabeibleiben“, das älteren Menschen hilft, nach schwierigen Lebensphasen wieder Anschluss zu finden,
  • das Café Oase als Begegnungsort für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen,
  • das Rikscha-Projekt, das Seniorinnen und Senioren Mobilität und Teilhabe ermöglicht,
  • sowie die neue Auszubildenden-WG im Helmut-Vaupel-Haus.

Alle Projekte eint die Idee, Gemeinschaft zu stärken, Teilhabe zu ermöglichen und Nachbarschaft aktiv zu gestalten – weit über den Stadtteil Handschuhsheim hinaus.

Mit der Namenswidmung des Hauses möchte der Stiftungsvorstand das Lebenswerk Helmut Vaupels würdigen und ein bleibendes Zeichen der Erinnerung setzen.

Fotos: Gunnar Garleff

Ich war jetzt mal bei La Boom „

Das Debütkonzert der Bigband „La Boom“, die sich im November 2025 in der Friedensgemeinde gegründet hat, war ein voller Erfolg. Mit dem Titel „Ich war noch niemals in New York“ präsentierte die Band unter Leitung von Caro Nelson ein abwechslungsreiches Repertoire aus Jazzklassikern, Pop, Funk und Swing und sorgte für eine tolle Atmosphäre. Rund 150 Besucher zeigten sich begeistert von der mitreißenden Musik.

Die Bigband freut sich weiterhin über Verstärkung: Besonders Trompeten und Posaunen werden noch gesucht. Wer Lust hat, mitzumachen, ist herzlich eingeladen und meldet sich bitte bei Caro Nelson, bigband@posteo.de

Vom alten Rom lernen?

Dritter Teil der Vortragsreihe „Bibel und Glaube im Licht der modernen Archäologie

Der renommierte Heidelberger Theologe Peter Lampe, Professor für Neues Testament, schließt mit einem Vortrag zum Thema „Rom – Strategie frühchristlicher Kommunikation in der antiken Welthauptstadt“ die Frühjahrsreihe des Evangelischen Forums im Johanneshaus ab.

Am kommenden Donnerstag wird er in seiner bekannten Weise Erkenntnis historischer Forschung in ihrer Bedeutung für zentrale Fragen der Gegenwart verbinden.

Donnerstag, 30.4., 19 Uhr im Johanneshaus, Lutherstraße 67

Foto: Hakim Menikh/unsplash

Johannes Lounge: Thomas Siffling & Mediterranean Quartett

Der Mannheimer Trompeter Thomas Siffling zählt zu der ersten Riege der deutschen Jazztrompeter. In der Johannes-Lounge zeigt er sein großes lyrisches Potential.

Am Sonntag, 10. Mai, präsentiert Thomas Siffling mit seinem Quartett um den Akkordeonisten Laurent Leroi, den Bassisten Matthias TC Debus und den Perkussionisten Erwin Ditzner eine wunderbare spätsommerliche Mischung aus guter Laune und Entspannung.

Durch den einzigartigen Sound des Akkordeons, den Klang des Kontrabasses kombiniert mit raffinierten perkussiven Elementen und dem lyrisch weichen Trompetensounds Siffling entsteht ein wunderbarer leichter, sich auf das Wesentliche der Musik konzentrierender und entspannter Sound.

Gespielt werden die Lieblingssongs der Musiker bei dem sicher der ein oder andere bekannte Klassiker dabei sein wird.

Freuen sie sich auf einen Konzertabend der besonderen Art und fühlen sie sich geistig an die Côte d’Azur mit einem schönen Glas Rosé versetzt.

Besetzung:
Thomas Siffling Flügelhorn
Laurent Leroi Akkordeon 
Matthias Debus – Kontrabass
Erwin Ditzner – Perkussion

Sonntag, 10 Mai, 18 Uhr, Johanneshaus

Foto: René van der Voorden

Konfirmation: Ein Segen für die Welt

Die nachösterlichen Wochen sind besondere Wochen. Denn sie gehören der Jugend.

Unsere katholischen Geschwister feiern die Erstkommunion. Wir gehen in unseren evangelischen Gemeinden auf die Konfirmationen zu. Es war beeindruckend und beglückend, unsere Jugendlichen zu erleben, wie sie Mitte April den Gottesdienst von Anfang bis zum Ende, vom musikalischen Vorspiel über die Begrüßung, Predigt und Segen bis zum musikalischen Nachspiel gestaltet haben. Ausdrucksstarke Sätze. Mal suchend, mal dankbar für ihre Zeit im Konfi-Unterricht, mal fordernd und meinungsstark standen sie da vor der reichlich versammelten Gemeinde und taten ihre Deutung der Zehn Gebote kund, präsentierten ihren Glauben in selbst formulierten Texten.

Wie oft werden Urteile über die Jugend gesprochen, werden sie negativ betrachtet: zu viel am Handy, zu verwöhnt, zu bequem, zu unpolitisch und glaubensfern. In der Konfi-Zeit erleben wir als Pfarrerinnen und Pfarrer und auch als Gemeinden das Gegenteil. Mich erfüllt es mit Freunde, Respekt und auch Stolz, dass wir diese jungen Menschen begleiten dürfen, dass wir mit ihnen wichtige Lebensfragen besprechen und nach Antworten suchen dürfen. Nicht alles ist fertig. Vieles bleibt offen. Und perfekt sind sie sicher auch nicht. Aber heiter, fröhlich, engagiert und zugewandt. Sie sind Segen für die Welt. Und wir dürfen uns freuen, dass diese nachösterlichen Wochen Segenswochen sind. Wochen, in denen wir sie segnen werden als geliebte Kinder Gottes, als geliebte und wertvolle Glieder am Leib Christi. Was für ein Fest.

An den ersten beiden Mai-Wochenenden werden nun die festlichen Konfirmationen gefeiert.

Den Auftakt macht ein Abendmahlsgottesdienst am 1. Mai um 19 Uhr in der Friedenskirche.

29 Konfirmand:innen werden am Samstag, den 2. Mai um 11 Uhr in der Friedenskirche konfirmiert.
23 Konfirmand:innen folgen am Sonntag, den 3. Mai 10:30 Uhr ebenfalls in der Friedenskirche.
10 Konfirmand:innen schließen die Festwochen am 10. Mai um 10 Uhr in der Johanneskirche ab.

Wir freuen uns mit diesen beeindruckenden jungen Menschen zu feiern und wünschen uns sehr, dass laden ausdrücklich alle Gemeindeglieder zu diesen vier Gottesdiensten ein.