Weihnachten in der Friedensgemeinde: Das besondere Fest

Dieses Jahr wird an Weihnachten in der Friedensgemeinde manches anders sein. Denn die große Friedenskirche mit ihren annähernd 1.000 Plätzen steht uns für Gottesdienste nicht zur Verfügung. Also müssen wir erstens etwas näher zusammenrücken und uns zweitens auf möglichst viele Gottesdienste verteilen.

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten an Heiligabend und den Weihnachtstagen!

An Heiligabend feiern wir einen Familiengottesdienst mit Krippenspiel
um 15.30 Uhr in St.-Vitus-Kirche. Ein Gottesdienst, der besonders für Familien mit kleinen Kindern geeignet ist. Das wunderbare Krippenspiel wird kleine und große Herzen entzücken.
Die Vituskirche ist allerdings nicht sehr groß. Es könnte daher eng werden mit den Plätzen. Deshalb verweisen wir ausdrücklich auch auf die anderen Gottesdienste, nämlich:

Ebenfalls an Heiligabend um 17.30 Uhr feiern wir in der Tiefburg bei Kerzenschein und mit Bläserklängen einen Gottesdienst im Freien. So etwas hat es in Handschuhsheim noch nicht gegeben. Dieses wird bestimmt ein ganz besonderer besinnlicher Gottesdienst, der lange in Erinnerung bleibt. Bei diesem Gottesdienst gibt es nur Stehplätze. Diese aber in ausreichender Zahl. Der Gottesdienst wird etwa eine halbe Stunde dauern. Und die Wettervorhersage stimmt uns hoffnungsvoll: die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 1 Prozent.

Ein weihnachtlicher Spätgottesdienst an Heiligabend ist um 22.30 Uhr im
Gemeindehaus an der Friedenskirche. Musikalische gestaltet wird der Gottesdienst unter anderem von der Kantorei der Friedensgemeinde.

Am ersten und am zweiten Weihnachtsfeiertag laden wir zu den
Gottesdiensten ins Gemeindehaus ein: jeweils um 10 Uhr.

Am ersten Weihnachtsfeiertag singt der Kirchenchor. Dieser Gottesdienst wird
mit Abendmahl gefeiert.

Beim zweiten Weihnachtsfeiertagsgottesdienst wird ein kleines Mädchen getauft. Es heißt Marie Elisabeth. Der Name führt zurück zu der Szene, als alles anfing: zwei Schwangere treffen sich. Die ein trägt den späteren Täufer, die andere Jesus unterm Herz.
So schließt sich ein Kreis.

Herzlich grüßt Sie
und wünscht Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit
Ihre Friedensgemeinde Handschuhsheim

Einspruch! Weihnachten wird NICHT unterm Baum entschieden!

Ein großer Elektronik-Händler wirbt derzeit mit diesen und ähnlichen Plakaten:

"Weihnachts"-Plakat-Kampagne

Selten ist die versklavende Logik der Religion des Konsumismus besser auf den Punkt gebracht worden.

Gott Mammon läßt die Puppen tanzen. Her mit Eurem Geld!

Weihnachten wird zum Wettbewerb. Mit großem Finale am 24.12. Glücklichen Kinderjubel gibt’s nur, wenn das elektronische Spielzeug auch richtig teuer war. Zärtliche Zuneigung zeigt der Liebespartner nur, wenn die Leistungswerte des Notebooks stimmen.

Wehe, wer da nicht mithalten kann! Zur Not verschuldet Euch doch…

 

Einspruch!

Es ist doch schon alles entschieden! Seit 2000 Jahren. Die Sache ist gelaufen. Ein kleines Kind hat „alles klar gemacht“. In aller Stille. Draußen. Am Rande. Und wir haben gewonnen!

Gemerkt haben es damals nur diejenigen, die sich sowieso nichts leisten konnten. Die in den „großen Häusern“ hecheln weiter im Hamsterrad.

Eine junge Frau, die am 2. Advent im Gottesdienst der Friedensgemeinde getauft wurde, hat es so formuliert:

Bei der Taufe wird unser Name genannt. Wir erfahren, wer wir sind: Wir haben bei Gott einen Namen, bevor wir uns einen Namen machen können. Wir können auf unsere Stärken stolz sein und zu unseren Schwächen stehen. Wir brauchen uns nicht hinter einer Maske verstecken, um uns und anderen etwas vorzumachen. Unsere Taufe bestärkt uns, ehrlich mit uns und miteinander zu sein. Sie hilft uns, das zu entdecken und zu entfalten, was Gott uns gegeben hat.

Darum feiern wir Advent und Weihnachten!

Den Blick durch’s Schlüsselloch wagen: Am Sonntag (4.12.) ist Baustellenführung!

Einmal durch’s Schlüsselloch spicken und einen Eindruck gewinnen, wie es denn jetzt aussieht in der Friedenskirche. Das wollen viele Menschen in Handschuhsheim. Und am kommenden Sonntag ist es auch möglich!

Herzliche Einladung
zur ersten „Baustellenbegehung“ in der neuen Friedenskirche

am Sonntag, 4. Dezember 2011, nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus (ca. 11:15 Uhr)

Kommen Sie! Manchen Sie von der Gelegenheit Gebrauch, einen Blick in die Baustelle zu werfen. Und sagen Sie den Termin auch anderen weiter.

Die Malerarbeiten in der Kirche sind auf den großen Flächen beendet. Jetzt steht noch die Feinarbeit an. Aber das große Gerüst, das seit Ende August den Kirchenraum komplett ausgefüllt hat, wird derzeit abgebaut. Noch steht viel im Weg. Aber am Sonntag wird man schon einen Eindruck bekommen von der neuen hellen Raumwirkung. Hier schon mal ein Vorgeschmack:

Die nördliche Emporen mit dem (frisch geputzten) Hirtenfenster strahlt hell. Auch die Lampen hängen über den Emporen schon.

Zum Vergleich: So sah es dort oben im Juli aus, beim Konzert der Kantorei am Gemeindefest.

Die Nordempore vor den Renovierungsarbeiten.

Es hat sich viel getan in der Friedenskirche in den vergangenen Monaten:

Bis zum Wochenende sind weitere Teile des Gerüsts abgebaut und entfernt. Auch die Orgel ist derzeit zu sehen. In dem hellen Kirchenraum wirkt sie jetzt viel dunkler.
Helligkeit und Weite auch unter den Seitenemporen. Dazu die freigelegten Fliesen mit dem Weinlaub-Motiv.
Die architektonische Struktur des Raums wird herausgearbeitet.

Alte Schätze werden freigelegt

Dass die neue Friedenskirche durchaus behutsam mit ihrer Vergangenheit und Tradition umzugehen weiß, sieht man schon jetzt auf der Baustelle. Die Malerarbeiten im Haupt-Kirchenraum sind beendet. Und im Zuge dessen wurden auch die Fliesen mit dem Weinlaubmotiv an den Seitenwänden wieder freigelegt. Es stellte sich heraus, dass noch weit mehr Fliesen als ursprünglich gedacht unter dem Putz erhalten waren. Sie wurden bei der vorhergehende Renovierung 1959/60 übergeputzt. Hier ein paar Eindrücke der freigelegten Schätze:

Freigelegte Fliesen mit Weinlaub-Motiv im Seitenschiff links
Vom Boden bis etwa in Schulterhöhe reichen die Fliesen. Man findet sie in den beiden Seitenschiffen und im hinteren Bereich der Kirche umlaufend.
Auch im Eingangsbereich der Kirche sind die Fliesen erhalten und wurden freigelegt.

Die Architektur der „neuen“ Friedenskirche führt das Gespräch mit der Vergangenheit. Die neuen Bodenfliesen der Kirche nehmen den dunklen Farbton der Wandfliesen auf. Im Bereich des Taufsteins wird das Weinlaub-Motiv auch in den neuen Bodenfliesen aufgenommen. Der Gelbton vom oberen Abschluss der Wandfliesen korrespondiert mit dem hellen Farbton der Kirche insgesamt und dem Farbton der Stufenanlage.

Wollen Sie mal einen Blick durch’s Schlüsselloch werfen? In den nächsten Wochen und Monaten wird es immer wieder sonntags nach dem Gottesdienst kleine „Baustellenbesichtigungen“ geben. Die erste in knapp zwei Wochen: Am Sonntag, 4. Dezember, nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus, also ca. 11.15 Uhr. Kommen Sie und schauen Sie, wie sich die Friedenskirche schon verändert hat!