Alt und jung – Hand in Hand

Es ist Samstag 9.00. Viele Menschen versammeln sich in der Kirche, etliche tragen Arbeitskleidung, Werkzeug aber auch Wasserkisten, Kuchen und deftiges Essen. Heute begann der Arbeitseinsatz der Gemeinde in der Friedenskirche. Jede und jeder war eingeladen zum Helfen: Essen bereitstellen, Kinder betreuen und natürlich die Renovierung mit vorbereiten. Es gab viel zu tun: Die restlichen Bänke des Erdgeschosses wurden – behutsam für die weitere Lagerung – entfernt. Der Altarsockel wurde abgebaut und der Windfang wurde abgebrochen. Auch einmal ist wieder von allen Stellen der Kirche das schöne Farbfenster über dem Eingang zu sehen, das die St. Vitus Kirche darstellt. Dieses Zeichen der Verbundenheit beider Kirchen in Handschuhsheim ist wieder sichtbarer geworden!
Die Arbeit ging schnell voran, so dass alle sich bereits um 13.00 um Abschlussmittagessen um einen grossen Tisch im Chorsaal sammeln konnten. Wie fröhlich wurde dort gegessen und auf das Tageswerk zurückgeschaut: Alt und jung arbeiteten voller Energie und Freude zusammen dass es eine Freude war. Es gab genug zu tun, so dass für jeden etwas Passendes dabei war, egal ob 8 oder (fast) 80 Jahre.
Es fand sich auch etwas, das war satte 122 Jahre alt! Unter einigen Bänken fanden sich noch Münzen aus der Zeit der Einweihung und danach. Die älteste dieser Münzen war ein Reichspfennig von 1889! Weitere Münzen datierten aus den 20er, 40er, 50er, 70, 80er und natürlich auch 2000er Jahren. So erzählen die verlorenen Münzen ihre ganz eigene Geschichte der Friedenskirche.
Aber nicht nur die Menschen, die ihre Kirche selbst in die Hand nehmen und um- und mitgestalten verändern sich durch die Teilnahme. Wie anders sieht die Friedenskirche aus, wenn die gewaltigen dunklen Bänke den Blick nicht mehr verstellen. Was für ein wunderbarer Raum für Handschuhsheim.
Es gibt noch viel zu tun! Wenn Sie Lust haben, dies selbst mitzuerleben, wenden Sie sich bitte an Herrn Ehrenberg: ehrenberggottfried@email.de.
Am 26. Februar ab 9.00 geht es weiter!

2 Kommentare zu „Alt und jung – Hand in Hand

  1. Eben das macht doch eine Gemeinde aus. Nicht das endlose akademische Nörgeln, sondern zusammen anpacken und das Gemeindeleben feiern!
    Beispiel nehmen und positiv aktiv werden – das ist die Devise. Ich danke allen, die meine Gemeinde zusammen halten.

  2. Stimmt, es hat echt Freude gemacht, sehr, sehr gerne wieder!!
    Egal, ob man Kaffee kocht und Suppe wärmt, Bänke abschraubt und trägt, staubige Vorhänge abhängt, ….
    Es ist eine TOLLE GEMEINSCHAFT :-))

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