Predigten

Sonntag für Sonntag feiert die Friedensgemeinde Gottesdienst. Wir singen und beten, hören auf Gottes Wort und feiern miteinander das Abendmahl. In den Predigten lassen wir uns inspirieren vom Geist Gottes und erfahren Orientierung für unser alltägliches Leben als Christenmenschen in dieser Zeit.

In der Friedenskirche gehört…

Ausgewählte Predigten finden Sie hier. Sie können Sie herunterladen, nachlesen und an andere weitergeben.

Festgedanken in festloser Zeit

Predigt am 2. Sonntag nach Epiphanias (17. Jan. 2021)
von Pfarrerin Martina Steinbrecher
über Johannes 2, 1-11
Unser Leben sei ein Fest! Das ist der Paukenschlag, mit dem Johannes sein Evangelium beginnt: Leben ist Fülle! Und ich bin gekommen, dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Weniger nicht! Nichts soll dir mangeln. Das ist eine Ansage, das ist seine Ansage, liebe Gemeinde: So soll Leben sein. Deshalb sollen wir uns das Fest auch durch nichts verderben lassen.

Ein Jahr der Barmherzigkeit

Predigt am Neujahrsabend – Gedanken zur Jahreslosung 2021
von Pfr. Dr. Gunnar Garleff
über Lukas 6, 36
Neujahr – ein neuer Anfang 2021. Hoffnung zwischen Impfstart und Lockdown. Hoffnung inmitten von hohen Todeszahlen. Hoffnung auf Zukunft, da wo wir noch gefangen sind im alten, wo wir dem Gestern noch nachhängen, wo wir den Schmerz noch spüren vom Verlust des Vergangenen. Am Anfang steht die Hoffnung. Gottes Verheißung. Das Gnadenjahr des Herrn.

Warten und Geduld

Predigt am 2. Advent, 6. Dezember 2020
von Pfr. Dr. Gunnar Garleff
über Jakobus 5, 7-11
„Geduld heißt nicht: Ich ziehe mich zurück aus der bösen Welt und leide still, sondern Geduld heißt: mit leidenschaftlicher Hingabe an Jesus folge ich ihm ausdauernd. Und tue, was ihm entspricht.“

Die Hoffnung steht vor der Tür

Predigt am 1. Advent, 29. November 2020
von Pfr. Dr. Gunnar Garleff
über Sacharja 9, 9-10
„Dies ist der Adventssonntag der freudigen Erwartung. Sacharja grüßt die Tochter Zion.
Denn der König kommt. Und der König kommt anders als erwartet.
Die adventliche Hoffnung richtet sich doch gerade auf das Außergewöhnliche.“

Advent 2020: Hoffungsportale

Weihnachten muss nicht gerettet werden

Weihnachten hängt nicht davon ab, dass viele beieinander sind, dass wir einander sehen, fühlen. Weihnachten geht nicht verloren, denn Weihnachten muss nicht gerettet werden. Die Botschaft von Weihnachten ist nämlich genau das Gegenteil! Euch ist der Heiland, der Retter geboren. Darum fürchtet euch nicht! Vertraut und freut euch: Gott wird Mensch. Gott sieht euch. Er lässt euch nicht allein. Ein Impuls von Pfarrer Dr. Gunnar Garleff am 14.12.20

Erde grünt

„Es gibt eine Kraft aus der Ewigkeit und diese Kraft ist grün“, schreibt Hildegard von Bingen, die große Universalgelehrte und erste Mystikerin des Mittelalters. Mit Grünkraft bezeichnet sie die in der ganzen Schöpfung wirksamen Kräfte, die Heil und Leben mit sich bringen, solange der Mensch sich ihnen nicht in den Weg stellt und sie zerstört. Kein Wunder, dass mit der Farbe Grün stets Hoffnung verbunden wird. Ein Impuls von Pfarrerin Martina Steinbrecher am 02.12.20

Labyrinth des Glaubens

Gott ist im Kommen. Er ist auch in dein Leben gekommen und kommt dir immer wieder neu entgegen. Ein Impuls von Pfarrer Dr. Gunnar Garleff am 30.11.20

Mehr Stille wagen

Nach (mehr) Stille habe ich mich vor zurückliegenden Adventszeiten oft gesehnt. Nun wäre sie in Hülle und Fülle zu haben. Aber ich stelle fest, dass es gar nicht so leicht ist, in der Stille und aus der Stille zu leben. Ein Impuls von Pfarrerin Martina Steinbrecher am 25.11.20

Bleibe wachsam für das Leben

Bleibe wachsam für de besonderen Moment, der dein Leben leuchten lässt. Das Leben ist nicht nur Protest, schlechte Nachrichten, ist nicht nur Trump, Corona, Querdenker, schon gar ist es nur Einschränkung und Maskerade. Bleibe wachsam für das Leben – jetzt!
Ein Impuls von Pfarrer Dr. Gunnar Garleff am 23.11.20

Sündenkiste leeren

Es geht bei der Buße, um im Bild zu bleiben, nicht ums Müll trennen, sondern ums Müll vermeiden. Wenn das ganze Leben Buße ist, dann geht es um die Änderung einer grundsätzlichen Lebenshaltung, um eine radikale Umkehr von als falsch erkannten Wegen und um eine Hinwendung zu dem, was dem Leben dient, dem Erhalt von Lebensräumen und den vielerlei Möglichkeiten seiner Entfaltung. Ein Impuls zum Buß- und Bettag von Pfarrerin Martina Steinbrecher am Buß- und Bettag, 18.11.20

Gott wird abwischen ihre Tränen

Predigt am Ewigkeitssonntag, 22. November 2020
Von Pfarrerin Martina Steinbrecher
über Offenbarung 21, 1-7
„Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.“ Durch nichts wird diese neue Nähe so sinnenfällig wie in dieser wunderbar zärtlichen Geste. Gott, der jahrtausendelang Vater sein musste, darf endlich Mutter werden. Ich will euch trösten wie einen eine Mutter tröstet hatte er den Propheten Jesaja wissen lassen und nun sitzt sie da, Gott, und wischt Tränen ab. Tränen, die um einen Menschen geweint wurden, den man verloren hat, Tränen der Wut, die unterdrückten und nieder gekämpften, Tränen, derer man sich geschämt hat und die zum Schluss niemand mehr hatte, weil die Seele leer geweint war, Tränen von Kindern, von  Sterbenden, Tränen derer, die bleiben mussten.

Abendandachten in der Corona-Zeit (3):
Pausenraum für die Seele

Wie finde ich, finden wir Ruhe im Alltag? Ruhe finde ich in der Erinnerung an Jesu Einladung. Nachfolge heißt, ausruhen dürfen in der eigenen Bedürftigkeit. Ruhe finde ich auch in der Nachahmung Jesu als Lehrer, der die Menschenfreundlichkeit Gottes auch auf sich selbst anwendet. Ruhe finden wir, wenn wir nicht nur den anderen Seelen Raum schenken, sondern auch unserer eigenen Seele.
Ansprachen und Gebete von Pfr. Gunnar Garleff vom 27. März bis 3. April 2020.

Abendandachten in der Corona-Zeit (2):
Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch

Das Rettende wächst – ich weiß nicht wie, sagt Friedenskirchen-Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs. Aber sie möchte Ihnen in diesen Tagen Mut machen zu herzlichem Gottvertrauen und zu menschlicher Kreativität.
Sie finden hier die Texte und Gebete der Corona-Andachten aus der Friedenskirche von Pfrin Reister-Ulrichs vom 23. März bis 6. April 2020.

Abendandachten in der Corona-Zeit (1):
Gespenstische Stille

Alles ist anders – Ausnahmezustand! Ich nehme die Angst wahr, sagt Friedenskirchen-Pfarrer Gunnar Garleff: In all der Sorge erinnere ich die Worte des 23. Psalms: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Das ist meine Hoffnung! Der gute Hirte ist da! Er ist da in meiner Angst, in meinem Zweifel, in meiner Not. Er erquickt meine Seele.
Solange in der Corona-Krise gemeinsame Gottesdienste in der Friedenskirche nicht möglich sind, gibt es jeden Abend auf unserer homepage eine kurze Abendandacht aus der Kirche. Ein Impuls, in dieser schwierigen Zeit inne zu halten und über den Wert des Lebens nachzudenken.
Die kurzen Ansprachen und die Gebete aus der ersten Woche vom 16. bis 20. März 2020 finden Sie hier zum Nachlesen.

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