Eine grundsätzliche (Vor-)Bemerkung…

… zu den auf dieser Seite (und den anderen Webseiten zur Renovierung der Friedenskirche) eingestellten Plänen und Bildern:

Die Planungen zur Renovierung der Friedenskirche laufen seit 2007. In dieser Zeit ist vieles überdacht, neu entworfen und verändert worden. Und viele Details werden auch im Laufe der nächsten Wochen und Monate immer wieder angepasst und verändert werden.

Das heißt, es kann manchmal Abweichungen von den Darstellungen in den Plänen zur jeweils aktuellen Planung geben. Dies gilt besonders für die Fotos des Holzmodells. Diese stammen vom Mai 2009. Damals war noch geplant, das Orgel-Rückpositiv hoch vor das Hauptschwellwerk der Orgel zu setzen. Das ist nicht mehr der Stand der Planung. Das Rückpositiv bleibt unten, wird versetzt unmittelbar hinter die Bank des Organisten.

Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht für jede Veränderung ein überarbeitetes Holzmodell anfertigen können. Wir bemühen uns, Ihnen möglichst aktuelle Pläne zu präsentieren.

Die neue Vielfalt der Friedenskirche (Teil 1)

In loser Folge stellen wir hier in der nächsten Zeit vor, wie die neue Friedenskirche in Zukunft die Vielfalt unserer Gottesdienste stärken und unterstützen wird.

Warum wird die Friedenskirche im Zuge der Renovierung innen neu gestaltet? Warum reicht nicht einfach eine technische Sanierung und ein neuer Anstrich?

So wird oft gefragt.

Mit der Neugestaltung der Friedenskirche reagieren wir auf die Veränderungen im Gottesdienstleben unserer Gemeinde. Wir feiern viele lebendige und gleichzeitig auch sehr unterschiedliche Gottesdienste in der Friedensgemeinde: Große Gottesdienste in einer voll besetzten Kirche – nicht nur zu Weihnachten. Aber ebenso auch kleine Andachten. Wir nutzen unterschiedliche Formen, wir beschäftigen uns mit Symbolen, wir möchten uns im Gottesdienst vielleicht auch mal als Gemeinde bewegen. Oft wirken neben der Pfarrerin und dem Pfarrern noch andere Menschen der Gemeinde am Gottesdienst mit. Und wir möchten einander gegenseitig stärker als Mitglieder der Friedensgemeinde und Teilnehmer am Gottesdienst wahrnehmen.

Deshalb soll der Altar ins Zentrum des Gottesdienstraums rücken. So können wir uns als Gemeinde um den Altar versammeln, um den Altar die Abendmahlsgemeinschaft feiern. Die Liturgen, die Mitwirkenden und die Gemeinde nehmen sich stärker als bisher als gemeinsam Gottesdienst feiernde wahr.

Die Neugesetaltung der Friedenskirche ist also liturgisch begründet. Der Kirchenraum wird so gestaltet, dass heute und auch in Zukunft die Vielfalt der Gottesdienstformen stärker als bisher vom Raum ermöglicht und getragen wird.

Wie das aussehen kann, dass zeigen wir hier und in den kommenden Wochen anhand verschiedener Raumpläne. Das sind jeweils nur denkbare Möglichkeiten und keine Festlegungen. Aber die Pläne zeigen, wie viel Freiheit wir als Gemeinde in der neuen Friedenskirche gewinnen.

Lebendige Feier für Viele – Sonntagsgottesdienste in der neuen Friedenskirche

Gottesdienstsituation 01

Heute zum Start erst mal die „normale“ Gottesdienstsituation (Bild 1). Gleichsam der Standard für die meisten unserer Sonntagsgottesdienste. Genug Platz für alle Gottesdienstbesucher und Raum fürs Kirchencafé, das in Zukunft einen schöneren, würdigen Rahmen findet. Und wenn mal absehbar ein paar weniger Gottesdienstbesucher kommen, dann lässt sich leicht die Zahl der Stühle reduzieren (Bild 2).

Gottesdienstsituation 02

In der nächsten Folge: Nähe und Konzentration – Andachten in der neuen Friedenskirche